Für alle in Berlin

Neben Stahl, Holz und Farbe gibt es bei hertzer auch das große Reich der kleinen Drähte und Elektronen. Hier entstehen die Prototypen der Informationstelen, die den Besuchern und Einwohnern der Stadt freies WLAN und unerwartete Informationen bieten. Los geht es am Montag, den 28. Oktober am Kaisereck, Kurfüstendamm Ecke Rankestraße.

hertzer 25

Pünktlich eine Woche später sei noch einmal erwähnt: Wir haben uns hervorragend amüsiert und freuen uns schon heute auf das nächste Fest! Neben dem Dank an die wunderbaren Gäste, für die vielen guten Wünsche und die Präsente möchten wir uns auch bei Gans und Gar für das großartige Buffet, Schlottmann’s Cocktailcatering für die überragenden Drinks, Hops & Barley für das lecker gebraute Pils, MAS Showtech für das zuverlässige Equipment, Anton Eckey für den professionellen Sound-Support, bei den Bands Minor Offences und The Beez sowie den DJs Velo und Chris für die grandiose musikalische Rahmung hertzlichst bedanken. Jetzt ist es auch gut, wir stehen noch immer im Halteverbot und müssen weiter…

Ein Grund zum Feiern.

25 Jahre Absolutes Halteverbot

Nicht stehenbleiben. Weitermachen. Bewegt Euch. Absolutes Halteverbot.

Wir haben drei Standorte verlassen, sind von Köpenick nach Weißensee in die Streustraße, dann in die Gounodstraße und von dort schließlich hierher gezogen, nach Pankow-Niederschönhausen. Immer hatten wir ein Unternehmen im Gepäck. Zuerst ein ganz kleines, dann ein gewachsenes. Beim letzten Mal hatten wir jedenfalls richtig zu schleppen. Umso schöner, dass die Standortdynamik nun zur Ruhe kommt und die hertzer GmbH eine feste Unterkunft gefunden hat. Das Grundstück und das Gebäude werden Betriebseigentum und dauerhaftes Zuhause werden. Ein neuer Abschnitt der Unternehmensgeschichte beginnt. Wird es deswegen ruhiger?

Die Jahre vergingen rastlos. Sie waren vielfältig und lehrreich. Hangelten wir uns anfangs von einem Projekt zum Nächsten, arbeiten wir heute gleichzeitig an vielen. Die Grenzen werden weiter und doch immer wieder übertreten. Nicht immer gelingt es die Erfahrungen eines Projektes auf ein Nächstes zu übertragen. Neue Lösungen und neue Verbindungen zu finden, ist unsere alltägliche Aufgabe. Es entsteht eine Dynamik, die auf Kontinuität basiert. Ein Teil dieser Kontinuität ist die Beharrlichkeit aller, die sich bei und für hertzer mit großer Loyalität engagiert haben oder engagieren. Über den Erfolg der Projekte hinaus, ist dies ein fundamentaler Beitrag für die Entwicklung des gesamten Unternehmens.

An eine Jubiläumsfeier dieser Art hatte vor 25 Jahren keiner geglaubt.
„Dauer“ ist bei hertzer tief verwurzelt. Mit all der darin enthaltenen Zeit. Wie weit der Weg wirklich werden würde, war mit dem ersten Schritt nicht abgesteckt. Weder in Jahren, noch in anderen Einheiten legten wir Ziele oder Etappen fest. Sie ergaben sich. Offensichtlich eine Haltung, die uns bis zu diesem Jubiläum gebracht hat. Ein Schritt nach dem anderen wird es weiter gehen. Noch immer im Halteverbot. Absolut.

Die Lustigen Weiber von Windsor

Nach dem Modell von Patrick Bannwart arbeiten wir an der Entstehung der Häuser Fluth und Reich, umgeben von einem reizlosem Garten, frischer Wäsche und einem herrlichen Pool. Wer darin baden geht, ist schon heute klar. Die wahre Schönheit des Mondes aber wird den einen oder anderen vielleicht doch noch überraschen. Am 3. Oktober wird die Oper unter den Linden, am Ort ihrer Uraufführung, in einer Inszenierung von David Bösch frisch ins Repertoire aufgenommen.

Bundeskanzler Willy Brandt Stiftung

„Nichts kommt von selbst. Und wenig ist von Dauer.“ Ein Zitat von Willy Brandt, das in unserer bisherigen Arbeit für die Stiftung sehr lebendig wird. Bei der aktuellen Verarbeitung von über drei Tonnen Eschenholzbohlen zu einer neuen Wanderausstellung, kommt nicht viel von selbst, während die 2011 von uns gebaute „Dauerausstellung“ im Forum Willy Brandt Berlin, bereits entsorgt ist. Die Stiftung ist gewandert und hat neue Räume bezogen, in die die Ausstellung nicht hineinpasste.

Humboldt Forum

Die Kunst am Bau besteht hier im konkreten Gedenken an all jene Architekten, die an der Gestalt der Schlösser und Paläste dieses Ortes mitgewirkt haben. Ihre Vornamen werden in umfassender Kontinuität aneinander gereiht. Christiane Dellbrügge und Ralf de Moll haben aus dem recycelten Betonfundament des noch unvergessenen Palastes einen Buchstabenfries aus 110 Teilen von Hand gegossen. Obwohl eine konkretere Manifestation der jüngsten Vergangenheit kaum denkbar ist, sind neue Lesarten der Geschichte theoretisch möglich. Was später davon spürbar sein wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist, dass wir die Betonbuchstaben schon bald im Humboldt Forum installieren werden. Um die alten Geschichten und neuen Erinnerungen sicher vom Ort ihrer Entstehung zum Ort ihrer Herkunft zu bringen, haben wir schon mal sehr viele kleine Klötzchen für deren Lagesicherung in ihren Transportkisten vorbereitet – damit an der Stelle schonmal nichts schief geht.