Babylon

Fast sieben Jahre nach ihrer Uraufführung in München, wird Jörg Widmanns Oper in der Berliner Staatsoper unter den Linden in einer überarbeiteten Fassung auf die Bühne gebracht. Laut Ankündigung auf der Website der Staatsoper „Eine Oper in Cinemascope“ – also wieder einmal ganz großes Babylon in Berlin.

Der kleine Pergamonaltarfries als zeichnerische Rekonstruktion

Pergamonaltarfries

Unser Logistikkonzept für Asisis 9 Meter lange zeichnerische Rekonstruktion des kleinen Pergamonaltarfries‘ ist aufgegangen. Wir konnten die Zeichnung knitterfrei vom Rollenkern abwickeln, die Scheiben einsetzen und damit unseren Anteil des Ausstellungsbaus fertigstellen. Es heißt die Ausstellung hat eine längere Zukunft, als ursprünglich geplant und soll wohl bis 2023 zu sehen sein. Angesichts des Aufwands für allein nur eines der Bilder dieser Ausstellung, erscheint uns der längere Zeitraum durchaus angemessen.

Bühnenboden auf Transportpalette

Bühnenboden

Heiner Müllers Fassung von Shakespeares ‚Macbeth‘ gibt es in einer Inszenierung von Michael Thalheimer am 29. November im Berliner Ensemble erstmalig zu sehen. Das Bühnenbild von Olaf Altmann wird aus den Werkstätten der hertzer GmbH stammen. Viel mehr, oder gar bedeutendes, gibt es zu diesem Bühnenbild, bzw. dem Bühnenboden und unserer Arbeit daran nicht zu sagen, weshalb das Fallenlassen wichtiger Namen an dieser Stelle locker um den Darstellerstab, namentlich Constanze Becker, Ingo Hülsmann, Sasha Nathan, Tilo Nest, Kathrin Wehlisch und Niklas Kohrt verlängert werden kann. Denn diese Schauspieler werden es sein, die den Abend auf einer vermutlich eher leeren aber ganz bestimmt runden Bühne unvergesslich gestalten. Ja, gut: Kostüme, Musik, Licht und Dramaturgie sind auch beteiligt. Noch mehr Namen gibt es dann >> hier

Passepartout in 9m Länge für Y. Asisis Zeichnung

Neun Meter Passepartout

Die Pergamon-Interims-Ausstellung wird am 16.11.2018 eröffnet. Dort gibt es dann neben einer Auswahl von Meisterwerken der antiken Metropole auch Yadegar Asisis 360°-Panorama und seine etwa neun meter breite Zeichnung des kleinen Pergamonaltarfrieses zu sehen. Da wir auf Bilderrahmungen bisher gar nicht spezialisiert waren, musste der Passepartoutschneider, also das Messer, mit dem das dicke Papier hinter der Scheibe so schön schräg geschnitten werden kann, erst angeschafft werden. Um den Verkäufer des unscheinbaren Werkzeugs nach Schilderung der Aufgabenstellung zu zitieren: „Oh, oh…!“ Das Messer war scharf, der Schnitt reine Nervensache.

Champagner in Göteborg

Seit 12 Jahren betreuen wir nun die belgischen Verpackungsspezialisten Van Genechten Packaging N.V. mit einem, genauer gesagt mit ein und dem selben Messestand. Ab morgen beginnt der Aufbau für die ScanPack in Göteborg. Dort wird unsere nachhaltige Kundschaft mit dem European Carton Excellence Award 2018 ausgezeichnet. Der Preis wird von der ECMA (European Carton Makers Association) an ‘VGP‘ für einen besonders gelungen Sechserträger Champagner der Marke Moët & Chandon vergeben. Wir gratulieren in dem Zusammenhang gerne dem damaligen Entwurfsteam des Messestandes, den ‚Festgestalten‘ Leonie Mohr, Julia Schiller und Hannes Hartmann. Prost.

US-Army Cargo Truck für Castorfs ‘Forza del Destino‘ in der Deutschen Oper

EN 1090

Wir freuen uns sehr, dass wir nun für die Herstellung von tragenden Konstruktionen in allen Bauwerken, genauer gesagt von tragenden Bauteilen und Bausätzen für Stahltragwerke bis EXC2 nach EN 1090-2, mit dem Zertifikat 2370-CPR-1090-1.00272.HWKDD.2018.001 zertifiziert sind. Tragende Bauteile und Bausätze für Aluminiumtragwerke bis EXC1 nach EN 1090-3 dürfen wir dann auch machen. Diese auf Grundlage des Zertifikates 2370-CPR-1090-1.00273.HKDD.2018.001. Endlich. Es war ein langer Weg dorthin, ohne die Hilfe von Torsten Däbler hätten wir das nicht geschafft – Danke.

Nun sind wir gerade damit beschäftigt für Castorfs ‘Forza del Destino‘ in der Deutschen Oper einen US-Army Cargo Truck – aka „Jimmy“ – ein wenig um zu bauen, bzw. bühnentauglich zu machen. Dazu ist keines der Zertifikate nötig. Welcher Norm die „Demotorisierung“ eines US-Veteran zu entsprechen hat, haben wir uns erlaubt nicht zu fragen. Das es eine gibt, dessen sind wir uns sicher. Wer die richtige Antwort kennt, kann vielleicht einen Preis gewinnen.

Museum für Naturkunde

Die Pausen sind meist kurz und atmosphärisch bemerkenswert.

Im Berliner Museum für Naturkunde wird am 08. Oktober 2018 die Ausstellung „Artefakte“ feierlich eröffnet werden. Sie beschäftigt sich mit den Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Natur und wagt dabei einen Brückenschlag zwischen Kunst und Wissenschaft.

Festspielhaus Baden-Baden

So viel ist klar: Im kommenden Jahr werden die Berliner Philharmoniker ein weiteres Mal die Osterfestspiele im Festspielhaus Baden-Baden erklingen lassen. Bringt das Orchester auch keinen Chefdirigenten mit, so ist mit Daniele Gatti doch ein kein Unbekannter berufen worden, um den neuen Otello in der Regie von Robert Wilson zu dirigieren. Noch unbekannt hingegen sind die Antworten auf die Fragen, die das Bühnenbild technisch und konstruktiv aufwirft. Da kann es sich lohnen, während der Bauprobe den Blick nach oben zu richten, um nach bereits bekannten Lösungen zu suchen. Auch die Technik lebt, wie die Kunst, oft mehr von Inspiration als von echter Innovation – selbst das ist nicht neu, sondern schon lange klar.

Spacemaus

Einmal mehr durften wir für Johannes Leiacker „in die Tasten greifen“. Einmal mehr kreierte er das Bühnenbild für Rolando Villazóns Regiearbeit. Dieses Mal ging es um die Fledermaus an der Deutschen Oper Berlin. Wir haben die Werkstätten der Berliner Opernstiftung mit dem Spaceship im Retrolook unterstützt – im Wesentlichen. Mehr zu dieser Fledermaus im vorangegangenen Beitrag auf diesem Kanal.

Weitere Produktionen für das Team Villazón & Leiacker waren 2012 „Der Liebestrank“ und 2015 „La Traviata“ im Festspielhaus Baden-Baden.